Zypern: Auf den Spuren Aphrodites

Zypern ist die Insel der Aphrodite. Nach einer alten Sage stieg die Göttin der Schönheit an einem Strand der Insel aus einer Muschel, angespült von einem Sturm über dem Meer. Die meisten "Spuren" hat Aphrodite in einer besonderen Stadt hinterlassen, in Paphos.
Zypern ist eine zweigeteilte Insel: Die östliche Hälfte ist türkisch, die westliche griechisch. Die griechische Seite ist die größere und beherbergt die Hauptstadt Nikosia. Bekannt ist Zypern für schöne Strände, warmes Klima und besonders seine geschichtlich-kulturelle Bedeutung. Im Laufe der Entwicklung geriet die Insel immer wieder in andere Hände - in die verschiedener Volksstämme, der Türkei, Englands, Griechenlands - bis zum heutigen Zustand.

Die Küste entlang

Neben Paphos findet man viele weitere Tipps für den Familienurlaub: Auf der türkischen Seite beginnend, ist die Hafenstadt Famagusta sehr sehenswert. Einst gab es hier über 360 Kirchen. Die meisten Sehenswürdigkeiten finden sich jedoch im griechischen Zypern. Von Nikosia, der Hauptstadt, fährt man Richtung Küste nach Larnaka. Hier findet man auch die schönste Moschee der Insel. Zudem bietet die Stadt eine attraktive Palmenpromenade. Bewegt man sich weiter entlang der Küste, gelangt man nach Limassol, der wichtigsten Hafenstadt Zyperns. Geprägt ist diese von Wirtschaft und Industrie, für Touristen weniger attraktiv. Eine besondere Burg gibt es hier jedoch, die mit hohen gotischen Gewölben aufwartet. Zudem ist die Stadt in Relation zu den Sehenswürdigkeiten der Insel sehr zentral gelegen.

Auf den Spuren Aphrodites

Folgt man nun wieder der Küste, erreicht man die "Stadt der Aphrodite". In Paphos gab es einst den Tempel der Aphrodite. Noch heute können Besucher die Aphrodite-Bäder besichtigen. Überall in der Stadt wird man die Göttin der Schönheit finden - sie ziert Brunnen, Fassaden und Kirchen. Doch auch das Kastell und die Königsgräber sind sehr sehenswert. Die Spuren Aphrodites sind sicher einen Besuch wert, doch lohnt sich auch ein Blick darüber hinaus.