Reisetipps für Griechenland

Reisetipps für Griechenland – so kommen Sie gesund durch den Urlaub

Griechenland liegt im Südosten von Europa am Mittelmeer und grenzt an Albanien, Bulgarien, Mazedonien und die Türkei. Beliebte Reiseziele sind das griechische Festland sowie die Halbinsel Peloponnes, die durch den Kanal von Korinth vom Festland getrennt ist. Ebenfalls einer wachsenden Beliebtheit unter den deutschen Urlaubern erfreuen sich die unzähligen griechischen Inseln und die kleinen Inseln in der Ägäis. Welche Gesundheitsrisiken bestehen, welche Impfungen vorgeschrieben und welche Versicherung sinnvoll ist, erläutern wir in diesem Ratgeber.

Die besten Reiseziele in Griechenland

Griechenland besitzt mehr als 3.000 Inseln und erreicht dadurch die sagenhafte Küstenlänge von 13.676 Kilometern. Dabei stellt die Insel Gavdos den südlichsten Punkt in Europa dar. Mit zu den beliebtesten Urlaubsinseln zählen:

Welche Gesundheitsrisiken bestehen?

Wenn Sie besondere Gesundheitsrisiken besitzen oder Vorerkrankungen aufweisen, sollten Sie vor der Einreise unbedingt einen Reisemediziner zur Beratung aufsuchen. In den letzten Jahren kam es zu einigen Krankheitsfällen von autochthoner Malaria tertiana. Malaria wird von nachtaktiven Stechmücken übertragen, daher ist ein Schutz vor Stichen durch Repellentien und langärmlige Kleidung angeraten. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird nicht empfohlen. Besonders betroffen von Malariafällen ist der südliche Peleponnes. Das Krim-Kongo-Fieber tritt gelegentlich im Nordosten Griechenlands auf und ist eine sehr seltene Krankheit, die von Zecken übertragen wird. Das Erkrankungsrisiko ist für Touristen äußerst gering. In Nordgriechenland kam es schon einmal zu Ausbrüchen von West-Nil-Fieber. Dazu gibt es jedoch keine Schutzimpfung.

Welche Impfungen werden empfohlen?

Allen Reisenden werden die üblichen Standardimpfungen empfohlen. Zu ihnen zählen: 

Empfehlenswert ist zudem eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt auch gegen Hepatitis B. Jugendliche sollten sich zudem gegen Meningokokken-Meningitis C impfen lassen. Im Frühsommer besteht ein geringes Risiko an FSME zu erkranken, eine Impfung ist allerdings nicht angeraten.

Ist eine Reiseversicherung für Griechenland sinnvoll?

Wenn Sie einen Griechenlandurlaub planen, sollten Sie sich ebenfalls über die erforderlichen Reiseversicherungen erkundigen. Das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt für Griechenland den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Warum das so ist und welche Reiseversicherung für Griechenland empfohlen wird, erfahren Sie im obigen Link von Travelcard Reiseversicherung. Zwar haben alle Bürger der EU auch Anspruch auf eine medizinische Versorgung in den EU-Ländern, doch sind die Leistungen nicht mit denen einer deutschen Krankenkasse zu vergleichen. Hinzu kommt, dass viele griechische Ärzte als Privatärzte arbeiten. Achten Sie daher beim Abschluss Ihrer Reisekrankenversicherung auf folgende Punkte:
  • Übernahme sämtlicher Honorare der Ärzte (auch Privatärzte) und der ambulanten Behandlungskosten
  • Übernahme der anfallenden Kosten für notwendige Operationen und stationäre Pflege
  • Unterbringung im Zweibettzimmer
  • Chefarztbehandlung
  • Kostenübernahme des Rücktransportes nach Deutschland, sofern dies aus medizinischen Gründen erforderlich ist
  • Überführung nach Deutschland im Todesfall
  • Bis zu einer bestimmten Grenze die Übernahme der Kosten für eine Zahnbehandlung
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung für Griechenland ist recht günstig – für eine Einzelperson unter 65 Jahren fallen – je nach Versicherer – zwischen sieben und zwölf Euro an. Ältere Senioren zahlen etwa zwölf bis fünfundzwanzig Euro. Der Familientarif deckt für etwa fünfzehn bis dreißig Euro alle Kosten ab. Voraussetzung für die Reisekrankenversicherung ist, dass diese vor Urlaubsantritt abgeschlossen wurde. Achten Sie auch darauf, ob der Versicherer Ihnen eine 24-Stunden-Hotline bietet und klären Sie, bis wann Sie die Belege einreichen müssen. Gewöhnlich gelten Reisekrankenversicherungen für Reisen bis zu vier Wochen, in Ausnahmefällen auch bis zu sechs Wochen.