Geschichte Peloponnes

Auf Peloponnes liegt der nachweislich älteste Ort Griechenlands, denn in eine Höhle in der Argolis entdeckten Archäologen prähistorische Funde, die darauf schließen lassen, dass schon ungefähr 15.000 vor Christus hier Menschen gelebt haben müssen. Die Mykenen lebten hier bis in das 11.Jahrhundert vor Christus hinein. Nach dem die Zeit der Dorer und der Achaier abgelaufen war, fiel Peloponnes unter die Herrschaft Spartas. Im Rahmen des Peloponnesischen Bundes hielt diese Herrschaft bis zum Fall Spartas im Jahre 371 vor Christus. Der Achäische Bund, dem sich Peloponnes kurzzeitig nach der Herrschaft der Makedonier anschloss, endete mit dem Einzug der Römer 146 vor Christus. Nach der slawischen Besetzung Peloponnes folgte über mehrere Hundert Jahre die Herrschaft der Byzantiner. Unter dem italienischen Einfluss hieß die Halbinsel nun Morea bzw. Morée. Im Jahre 1204 eroberten die Kreuzritter die Halbinsel. Nachdem 15.Jahrhundert und dem Anfang des 19.Jahrhunderts wechselte die Herrschaft zwischen den Veneziern und den Osmanen, bis sie dann im Zusammenhang mit der Unabhängigkeit Griechenlands im Jahre 1822 wieder ihren ursprünglichen Namen annahm.