Makedonien

Rechnet man sämtlich zu Makedionen gehörenden Verwaltungsregionen zusammen, dann kommt man auf eine Gesamtfläche von über 34.000 km² und eine Einwohnerzahl von etwa 2,7 Millionen. Auf politischer Ebene ist Makedonien unterteilt in Westmakedonien, Zentralmakedonien und Ostmakedonien mit Thrakien.
Makedonien ist ein besonders schöner und geschichtsträchtiger Teil von Griechenland, Im Sommer sowie im Winter zieht es hier eine Vielzahl von Besuchern an die unzähligen Ausgrabungsstätten. Ganz besonders hervorzuheben sind hier einige archäologische Funde aus der Frühzeit. In einer Tropfsteinhöhle fand man Reliquien, die darauf hindeuten, dass es schon vor einer Million Jahren Leben in Makedonien gab.
Thessaloniki, die Stadt, die schon in der Bibel erwähnt wurde, ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Sie hat Künstlerkolonien ebenso zu bieten wie buntes Geschehen und historische Sehenswürdigkeiten. Verschiedene der christlichen Gebäude wurden in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Weiterhin ist die Stadt als europäische Kulturhauptstadt (1997) und als Teilausrichter der olympischen Sommerspiele (2004) bekannt. Ein bautechnisches Highlight aus der römischen Zeit ist die Rotonda, welche heute als Museum dient. Aus der byzantinischen und frühchristlichen Zeit sollten hier besonders die verschiedenen Kirchen erwähnt werden. Die Kirche des heiligen Demetrios zum Beispiel zeigt unter anderem Mosaike aus dem 7. Und 9. Jahrhundert. Die Liste der Bauwerke könnte noch endlos weitergeführt werden, so dass man hier auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt einplanen sollte. Nordöstlich von Thessaloniki befindet sich die bergreiche Chalkidiki Halbinsel mit den drei “Fingern” Kassandra, Sithonia und Athos. Auch Kavala bietet ein touristisches Highlight, denn man kann hier die Überreste eines Äquaduktes sehen. Ein recht beeindruckendes Naturspektakel stellen die Wasserfälle von Edessan dar. Vom höchsten Punkt bis in die Tiefe beträgt der Höhenunterschied rund 70 Meter.