Geschichte

Wie schon auf vielen anderen griechischen Inseln auch, so kann auch bei den Kykladen davon ausgegangen werden, dass schon im Jahre 3000 vor Christus hier einige antike Siedlungen bestanden, was sich durch verschiedene archäologisch Reliquien belegen lässt. Die schon oben kurz angesprochene Insel Delos galt in der Antike als so genanntes heiliges Eiland, wurde als wertvolle Kultstätte angesehen, um die sich alle weiteren Inseln der Kykladen scharten. Die etwas entfernter liegen Inseln nannte man Sporaden, was so viel wie „zerstreut“ bedeutet. Durch die Eroberung der Kykladen durch die Mithridates gingen die Inseln vorerst an die Römer über. Obwohl die Inseln aufgrund ihrer Vegetation geschätzt wurden, verloren sie in der Zeit der Römerherrschaft an Bedeutung.
Die Jahrhunderte zwischen der Bronzezeit und dem Mittelalter sind vermutlich auch an den Kykladen nicht spurlos vorüber gegangen, doch leider lässt sich hier nichts genaues darüber sagen, da aus diesen Zeiten so gut wie keine Reliquien oder archäologische Funde bekannt sind. Man kann allerdings davon ausgehen, dass auch hier wechselweise verschiedene Herrscher die Oberhand über die Inseln hatten.
Als Urlaubsgebiet wurden die Kykladen nach dem ersten Weltkrieg entdeckt, seit dem steigt der Tourismus kontinuierlich an.