Anfänge

Die meisten Menschen werden natürlich wissen, dass Zeus als der Göttervater gilt, doch vermutlich wissen nur wenige, dass auch er, Zeus, noch Eltern hat. Der Überlieferung des Hesiodos zu Folge entstand die Menschheit allerdings aus einem ungeordneten Weltzustand – dem Chaos. Die ersten Götter, die sich aus dem Chaos erhoben, waren Nyx (die Nacht) und Erebos (die Finsternis). Auch Gaia (die Erde), die gemeinsam mit den Göttern Uranos (der Himmel), Ourea (der Berg) und Pontos (das Meer) aus dem Chaos stiegt, zählt zu den ersten Göttern der Menschheit. Mit Tartaros (die Unterwelt), Eros (die Liebe) und Aither (die Luft) als weitere Götter konnte nun die Menschheit geschaffen werden. Die Titanen von Gaia – Kronos und Rhea – nun sind die Eltern des Zeus. Doch Gaia zeugt mit Kronos noch weitere Kinder: die oberste griechische Göttin Hera war nicht nur die Schwester des Zeus, sondern später auch seine Ehefrau. Zu deren Geschwistern zählten auch Hades (Gott der Unterwelt), Demeter (Muttergöttin der Griechen, Getreidegöttin), Poseidon (Meeresgott) und auch Hestia (in jungen Jahren Göttin der gemeinschaftlichen Familie).