Chalkidiki

Laut vielen Reiseberichten gilt die Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands als eine der beliebtesten Reiseziele. Drei Fingern ähnlich ragt sie mit malerischen Buchten und Pinienwäldern in die blaue Ägäis hinein.

Die westliche Halbinsel Kassandra erreicht man bei Nea Potidea über die schmale Landenge, die ein seit der Antike bestehender Kanal durchbricht. Afitos verbreitet mit Tavernen und Bars in engen Gassen echtes griechisches Flair. Kallithea ist mit seinem modernen Ortszentrum auf Touristen eingestellt, die in den großzügigen Hotelanlagen an weitläufigen Sandstränden ihren Urlaub genießen. In Strandnähe sind Überreste des Tempels von Amon Zeus zu besichtigen. Bei Paloúri an der Südspitze empfängt der traumhaft schöne Chroussó Beach in einer weiten Bucht sonnenhungrige Besucher. Nahe dem großflächigen Ferienresort Sani an der Westküste finden sich römische Ausgrabungen und ein imposanter Wehrturm.

Die persönlichen Reiseberichte über Chakidiki bezeichnen den mittleren Finger Sithonia als die schönste der drei Halbinseln. Die kurvenreiche Straße gibt grandiose Blicke auf versteckte Strände mit kristallklarem Wasser frei. Von Nikiti gelangt man entlang an rotgefärbten Steilufern über den modernen und belebten Badeort Neo Marmaras an die Südspitze, wo sich in Kalamitsi ein wunderbarer Strand mit einladenden Tavernen zum Verweilen anbietet. In der weitläufigen Bucht von Sarti erlebt man einen der malerischsten Orte der Chalkidiki mit belebtem Ortskern und typischen Restaurants entlang der Strandpromenade. Von hier aus beginnt die Küste der angesagten Beach Bars, die weit unterhalb der kurvigen Küstenstraße versteckt an herrlichen Stränden zu finden sind.

Hinter jeder Biegung eröffnet sich ein neuer Blick auf den imposanten Berg Athos auf der gleichnamigen Mönchsrepublik am östlichen Finger. Zutritt ist nur Männern mit einem Einreisevisum gestattet. Von Ouranoupuli aus kann aber jeder interessierte Tourist auch an Tageskreuzfahrten entlang der Westküste mit Blick auf die Klöster teilnehmen.